Frank Kleine-Nathland. Foto: HSKMittwochmorgen, das Telefon klingelt und der Geschäftsführer eines kleinen Metallbauunternehmens meldet sich. Er möchte sich nach Zuschüssen erkundigen, denn er baut seinen Maschinenpark aus. Aber schnell muss es gehen, denn die Bestellung der Maschinen muss spätestens am Freitag raus … Alltag für Frank Kleine-Nathland, den Förderlotsen bei der Wirtschaftsförderung des HSK: „Dann geht die Arbeit los und ich recherchiere passgenau für das Unternehmen und die geplante Investition die Fördermöglichkeiten.“ Schon am nächsten Tag bekommt der Unternehmer seine Antwort zusammen mit einer Empfehlung, ob es sich wirklich lohnt den Fördertopf auch zu nutzen. Da Stillstand Rückschritt bedeutet, stehen die vorwiegend mittelständischen und inhabergeführten Betriebe im HSK regelmäßig vor mehr oder weniger großen Investitionsentscheidungen, seien es der Bau oder der Kauf einer neuen Immobilie, die Anschaffung neuer Maschinen oder Forschungs- und Entwicklungsprojekte. „Unsere heimischen Betriebe sind häufig finanziell ganz gut aufgestellt, aber ein Zuschuss der öffentlichen Hand kann trotzdem immer helfen“, so Frank Kleine-Nathland, seit 2009 Förderlotse bei der WFG.

„Leider ist der HSK aber aufgrund seiner wirtschaftlichen Stärke von vornherein von zahlreichen öffentlichen „Fördertöpfen“ ausgeschlossen, und es ist für die heimischen Unternehmen nicht leicht echte Investitionskostenzuschüsse zu finden.“ Deshalb hilft die WFG gerne und berät die heimischen Unternehmen bei der Suche nach geeigneten Förderprogrammen der öffentlichen Hand.

Am Größten sind die Chancen in der Regel, wenn es um Umweltschutz, um Energie- und Ressourceneffizienz oder um Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in Kooperation mit Hochschulen geht. Förderlotse Frank Kleine-Nathland besucht die heimischen Unternehmen dann, um mit Ihnen über ihr Investitionsvorhaben zu sprechen und nach individuellen Fördermöglichkeiten zu suchen. Je früher dies im Planungsprozess geschieht, desto besser lassen sich öffentliche Fördermittel nutzen. Je nach Themenschwerpunkt bringt er zu den Beratungsgesprächen auch weitere Experten mit, z.B. die Technologiescouts Andreas Becker und Hans-Joachim Hagebölling, die Kontakte zwischen der heimischen Wirtschaft und den Hochschulen vor Ort vermitteln, oder Ekkehard Wiechel von der Effizienzagentur in Werl, der ein ausgewiesener Fachmann für die Einsparung von Ressourcen und die Optimierung von Produktionsprozessen ist.

Außerdem arbeitet die WFG immer eng mit den Wirtschaftsförderungen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden zusammen. Der HSK ist eine starke Industrieregion. Mit über 33.000 Beschäftigten im produzierenden Gewerbe und mehr als 7.200 meist mittelständischen Unternehmen bildet er im Verbund mit den vier anderen südwestfälischen Kreisen das industrielle Herz Nordrhein-Westfalens (NRW). Gleichzeitig ist er attraktiver Lebensraum und eine der beliebtesten Tourismusdestinationen in NRW. Trotz dieser Stärken müssen sich auch der HSK und seine Wirtschaft den großen Herausforderungen wie der Energiewende, dem zunehmenden Standortwettbewerb und dem drohenden Fachkräftemangel stellen. Unterstützung können die heimischen Betriebe dabei von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH (WFG) erhalten, die zu den ältesten Wirtschaftsförderungsgesellschaften in ganz NRW gehört.

Bereits seit 1966 entwickelt die WFG Gewerbegebiete, berät Unternehmen und gestaltet die Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Mittelstand im HSK. Darüber hinaus unterstützt Förderlotse Frank Kleine-Nathland die Betriebe im HSK auch gerne bei der Beantragung von Fördermitteln für Unternehmensberatungen, z.B. in den Programmen Gründercoaching Deutschland (KfW), Potentialberatung (Land NRW) oder RWP-Beratungsförderung (Land NRW). Informieren, beraten, fördern – die WFG lädt die heimischen Betriebe ein, ihre Angebote zu nutzen und sie per Telefon oder Email zu kontaktieren.

Sämtliche Beratungen sind natürlich für die Unternehmen kostenfrei. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.wirtschaftsfoerderung-hsk.de,  www.transferverbund-sw.de,  www.ressourceneffizienz.de.

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